JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ, NETZWERK FÜR FORSCHUNG, LEHRE UND PRAXIS
INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFTSTHEORIE
Lehre WS 2011/12
O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Änderungen vorbehalten!
Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!
- 237.125 KS Grundlagen der Philosophie
- 237.150 SE Philosophie und Wissenschaftstheorie
- 237.160 KS Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden
- 237.331 IK Wissenschaftstheorie
- 237.333 SE Dissertationskolloquium Philosophie
LVA.Nr.: 237.125 [2EGPHILK]
Grundlagen der Philosophie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 12.10.2011
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 15
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)
Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der
Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als
Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist
Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man
metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische
Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes,
Sprachphilosophie.
Literatur:
- Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990. - Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967. - Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984. - Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
LVA.Nr.: 237.150 [2SMPWS]
Philosophie und Wissenschaftstheorie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 12.10.2011
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: MT 226/1
Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (=SE Seminar Wissenschaftsphilosophie der Sozialwissenschaften);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
Beschreibung:
In dieser LVA werden philosophische Fragen der Sozialwissenschaften behandelt. Dazu gehören unter anderem:
empirische Wissenschaft und Philosophie; die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis, die Struktur
sozialwissenschaftlicher Theorien; die Prüfung von Theorien; Erklären und Verstehen; die Reduzierbarkeit
soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen;
der ontologische Status von Regeln und Normen.
Ziel des Faches:
Philosophische Probleme der Sozialwissenschaften werden auf fortgeschrittenem Niveau behandelt.
LVA.Nr.: 237.160 [928MRSMMRMK10]
Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 11.10.2011
Termine: Di. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: BA 9909
Studienplan:
Sozialwirtschaft Master (Pflichtfach)
Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind philosophische und wissenschaftstheoretische Themen, die für die Sozialwissenschaften
von besonderer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: Besonderheiten sozialwissenschaftlicher Gesetze
und Theorien; Erklären und Verstehen menschlicher Handlungen; die Frage der Reduzierbarkeit soziologischer auf
psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische
Status von Regeln und Normen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte werden zum einen klassische philosophische Texte
herangezogen, zum anderen werden Themen aus der aktuellen Fachdiskussion aufgegriffen.
Ziel des Faches:
Die philosophischen bzw. wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Sozialwissenschaften sollen erarbeitet
und reflektiert werden. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse in
Bezug auf ihren Erkenntniswert und ihre Anwendbarkeit kritisch zu beurteilen.
LVA.Nr.: 237.331 [3DOK]
Wissenschaftstheorie
für DissertantInnen
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Intensivierungskurs, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 09.11.2011
Termine: Mi. 18.00 - 21.00 Uhr
Raum: HS 8
Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften
Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschaftstheorie,
Wissenschaftsforschung, Wissenschaftsethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen
diskutiert.
Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.
Für DoktorandInnen, jedoch auch für DiplomandInnen und StudentInnen im 2. Studienabschnitt zugelassen
Literatur:
- Becker, Howard S. (1994) Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt
- Biagioli, M. (Ed., 1999): The Science Studies Reader. New York & London
- Chalmers, A. (1986): Wege der Wissenschaft. Berlin
- Cummings, L. L. / Frost, P. J. (Ed., 1995): Publishing in the Organizational Sciences. London
- Felt, U. et al. (Eds., 1995): Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt / New York
- Fröhlich, G. (2003): Der soziale und öffentliche Charakter der wissenschaftlichen Methoden. Linz
- Musgrave, A. (1993): Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus. Tübingen
LVA.Nr.: 237.333 [3DPHILKS]
Dissertationskolloquium Philosophie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Rainer Born
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Übereinkunft
Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften
Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.
Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.
gesamtes kommentiertes LVA-Verzeichnis des Institutes für Philosophie und Wissenschaftstheorie
Tel. +43 (0) 732 2468 DW 7191 | Fax DW 7195 | E-Mail philo@jku.at
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