JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ, NETZWERK FÜR FORSCHUNG, LEHRE UND PRAXIS
INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFTSTHEORIE
Lehrveranstaltungen
im Sommersemester 2012
Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!
Kulturwissenschaften
- 237.122 Schuster, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.120 Kapeller, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.123 Gadenne, KS Bewusstsein, Gehirn und das Körper-Geist-Problem
- 237.110 Fröhlich, VU Grundlagen der Kultur- und Medientheorie/-philosophie
- 237.116 Fröhlich, VU Grundlagen der Wissenschaftsforschung
- 584.909 Mörth/Fröhlich/Roser, VO Medien, Kultur und Kommunikation Interdisziplinär
Sozialwirtschaft
- 237.122 Schuster, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.120 Kapeller, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.125 Gadenne, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.132 Menschl, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.126 Menschl, KS Spezialthemen der Philosophie
- 237.144 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten
- 237.145 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten
- 237.146 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten (für Fortgeschrittene; Bachelor- und Diplomarbeits-KandidatInnen)
Soziologie
- 237.125 Gadenne, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.150 Gadenne, SE Philosophie und Wissenschaftstheorie
- 237.132 Menschl, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.126 Menschl, KS Spezialthemen der Philosophie
- 237.110 Fröhlich, VU Grundlagen der Kultur- und Medientheorie/-philosophie
- 237.116 Fröhlich, VU Grundlagen der Wissenschaftsforschung
- 237.122 Schuster, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.120 Kapeller, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
Wirtschaftspädagogik
- 237.125 Gadenne, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.132 Menschl, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.126 Menschl, KS Spezialthemen der Philosophie
Wirtschaftswissenschaften
- 237.125 Gadenne, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.132 Menschl, KS Grundlagen der Philosophie
- 237.126 Menschl, KS Spezialthemen der Philosophie
- 237.144 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten
- 237.145 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten
- 237.146 Menschl/Tüür-Fröhlich, KS Wissenschaftliches Arbeiten (für Fortgeschrittene; Bachelor- und Diplomarbeits-KandidatInnen)
- 237.122 Schuster, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
- 237.120 Kapeller, IK Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
Sonstige
- 237.109 Born/Fröhlich/Menschl, SE Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschaftstheorie
Doktoratsstudium
- 237.331 Gadenne/Fröhlich, IK Wissenschaftstheorie
- 237.332 Gadenne, SE Doktoratsseminar Philosophie
- 237.333 Gadenne/Fröhlich/Born, SE Dissertationskolloquium Philosophie
LVA.Nr.: 237.125 [2EGPHILK]
Grundlagen der Philosophie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 14.03.2012
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 15
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)
Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der
Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als
Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist
Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man
metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische
Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes,
Sprachphilosophie.
Literatur:
- Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990. - Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967. - Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984. - Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
LVA.Nr.: 237.132 [2EGPHILK]
Grundlagen der Philosophie
Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 12.03.2012
Termine: Mo. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 8
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)
Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der
Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als
Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist
Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man
metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische
Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes,
Sprachphilosophie.
Literatur:
- Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990. - Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967. - Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984. - Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
LVA.Nr.: 237.150 [2SMPWS]
Philosophie und Wissenschaftstheorie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14.03.2012
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: MZ 412A
Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (=SE Seminar Wissenschaftsphilosophie der Sozialwissenschaften);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
Beschreibung:
In dieser LVA werden philosophische Fragen der Sozialwissenschaften behandelt. Dazu gehören unter anderem:
empirische Wissenschaft und Philosophie; die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis, die Struktur
sozialwissenschaftlicher Theorien; die Prüfung von Theorien; Erklären und Verstehen; die Reduzierbarkeit
soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen;
der ontologische Status von Regeln und Normen.
Ziel des Faches:
Philosophische Probleme der Sozialwissenschaften werden auf fortgeschrittenem Niveau behandelt.
LVA.Nr.: 237.123 [307EMAPBGKK10]
Bewusstsein, Gehirn und das Körper-Geist-Problem
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 13.03.2012
Termine: Di. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: BA 9907
Studienplan:
Kulturwissenschaften Bachelor
Beschreibung:
Wie stellt sich das Körper-Geist-Problem aus aktueller Sicht? Welche Arten mentaler Zustände gibt es?
Was ist die Struktur des Bewusstseins? Was lehrt die Gehirnforschung, und was ergibt sich daraus für die
philosophischen Fragen? Sind Bewusstseinzustände auf Gehirnzustände zurückführbar? Was ist eine Person im
Verhältnis zu ihrem physischen Organismus? Behandelt werden unter anderem die Theorien des Dualismus,
Materialismus und Funktionalismus.
LVA.Nr.: 237.126 [1ESPHILK]
Spezialthemen der Philosophie
Angewandte Ethik
Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 12.03.2012
Termine: Mo. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: HS 8
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Soziologie Diplom alt (=SE Spezialthemen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Sozialwirtschaft Master (Schwerpunkt Ökonomie und Philosophie)
Beschreibung:
Die angewandte Ethik, oder auch praktische Ethik, beschäftigt sich mit der Anwendung von
moralischen Prinzipien der normativen Ethik auf konkrete moralische Konfliktfälle und
Entscheidungen. Die ersten Veröffentlichungen zu diesem jungen Teilgebiet der Ethik gab es
1974 zur Medizinethik bzw. 1977 zur Bioethik. Seither hat sich die angewandte Ethik
stürmisch entwickelt spielt heute eine entscheidende Rolle innerhalb der praktischen Philosophie.
Sie lässt sich grob in folgende Untergebiete einteilen:
Berufsethik
Bioethik
Feministische Ethik (= Ethik und Geschlechterdifferenz)
Genethik
Medienethik
Medizinethik
Ökologische Ethik (= Umweltethik)
Pädagogische Ethik
Politische Ethik
Psychologische Ethik
Rechtsethik
Sozialethik
Technikethik
Tierethik
Wirtschaftsethik
Wissenschaftsethik
LVA.Nr.: 237.144 [1EWISAK]
Wissenschaftliches Arbeiten
Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 07.03.2012
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 1
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)
Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen
Arbeitens.
Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschaftsevaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesenprüfung, Werturteilsproblematik.
LVA.Nr.: 237.145 [1EWISAK]
Wissenschaftliches Arbeiten
Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.
Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.03.2012
Termine: Do. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 16
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)
Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen
Arbeitens.
Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschaftsevaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesenprüfung, Werturteilsproblematik.
LVA.Nr.: 237.146 [1EWISAK]
Wissenschaftliches Arbeiten
Für Fortgeschrittene; Bachelor- und Diplomarbeits-KandidatInnen.
Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.
Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 14.03.2012
Termine: Mi. 17.15 - 18.45 Uhr und Block (lt. 1.Termin bzw. KUSSS)
Raum: siehe KUSSS
Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)
Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen
Arbeitens.
Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschaftsevaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesenprüfung, Werturteilsproblematik.
LVA.Nr.: 237.331 [3DOK]
Wissenschaftstheorie
für DissertantInnen
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Intensivierungskurs, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14.03.2012
Termine: Mi. 18.00 - 21.00 Uhr
Raum: HS 8
Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften
Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschaftstheorie,
Wissenschaftsforschung, Wissenschaftsethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen
diskutiert.
Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.
Für DoktorandInnen, jedoch auch für DiplomandInnen und StudentInnen im 2. Studienabschnitt zugelassen
Literatur:
- Becker, Howard S. (1994) Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt
- Biagioli, M. (Ed., 1999): The Science Studies Reader. New York & London
- Chalmers, A. (1986): Wege der Wissenschaft. Berlin
- Cummings, L. L. / Frost, P. J. (Ed., 1995): Publishing in the Organizational Sciences. London
- Felt, U. et al. (Eds., 1995): Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt / New York
- Fröhlich, G. (2003): Der soziale und öffentliche Charakter der wissenschaftlichen Methoden. Linz
- Musgrave, A. (1993): Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus. Tübingen
LVA.Nr.: 237.332 [3DPHILS]
Doktoratsseminar Philosophie
für DissertantInnen
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 15.03.2012 (Vorbesprechung)
Termine: Do. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: BA 9907 (siehe KUSSS)
Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften
Beschreibung:
Details folgen
LVA.Nr.: 237.333 [3DPHILKS]
Dissertationskolloquium Philosophie
Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Rainer Born
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Übereinkunft
Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften
Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.
Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.
LVA.Nr.: 237.109 [2EWPDP]
Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschaftstheorie
Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Rainer Born
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Dr.in Elisabeth Menschl
Seminar, Block, Std. 2, ECTS 4
Zeit und Raum: nach Übereinkunft
Es ist in zahlreichen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen möglich, eine Diplomarbeit am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie zu verfassen. Auch im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.
Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.
LVA.Nr.: 237.110 [2EKMPVU]
Grundlagen der Kultur- und Medientheorie/-philosophie
Medienkompetenz und Medienethik: manipulatives Marketing, politische Propaganda
Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Vorlesung und Übung, Std. 2, ECTS 3
Vorbespr: Fr. 16.03.2012, 15.30 Uhr, Raum K 112A
Blocktermine n.V. (Fr. nachm. und Sa. ganztägig) legen wir bei der Vorbesprechung fest
Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Kultur- und Medientheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Kultur- und Medientheorie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach oder Ergänzungsfach)
Auch für DissertantInnen geeignet
Beschreibung:
Wir halten uns alle für kritisch. Doch durchschauen wir alle Strategien der Desinformation, die tagtäglich auf
uns ZuschauerInnen, HörerInnen, UserInnen kunstfertig angewendet werden?
Wir misstrauen bestimmten Quellen, glauben aber unserem Lieblingsjournal. Wir sind skeptisch gegenüber vielen TV-Kanälen, doch manch "Anchorman" ist so sympathisch und sonor, der kann uns doch nicht belügen... Wir vertrauen den PosterInnen im Internet (die im Auftrag einer Werbeagentur oder eines Politikers tätig sein können). Wir misstrauen den Botschaften, die unser kognitives Gleichgewicht ins Wanken bringen könnte, fühlen uns aber wohl und sicher bei jenen Behauptungen, Berichten, Parolen, die unsere Vorurteile bestätigen...
Gefordert sind Medienkompetenz, um Desinformation durchschauen zu lernen, und Medienethik, um fundiert Proteste, Beschwerden, Reformforderungen an einschlägige Gremien (z.B. Verbraucherschutzorganisationen, Ethikräte der Werbeindustrie) richten zu können.
LVA.Nr.: 237.116 [2SWFVU]
Grundlagen der Wissenschaftsforschung
Medizin-Kritik: Medizinische Forschung und Alltagspraxis auf dem Prüfstand der Medizin-Ethik
Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Vorlesung und Übung, Std. 2, ECTS 3
Vorbespr: Fr. 16.03.2012, 17.15 Uhr, Raum K 112A
Blocktermine n.V. (Fr. nachm. und Sa. ganztägig) legen wir bei der Vorbesprechung fest
Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Wissenschaftsforschung);
Soziologie Master (Wahlfach Wissenschaftsforschung);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach oder Ergänzungsfach)
Auch für DissertantInnen geeignet
Beschreibung:
Lange galten Ärzte als "Götter in Weiß" als sakrosankt. Spätestens seit den unethischen Machenschaften von
Medizinern im Dritten Reich (Stichwort KZ-Menschenversuche) und (v.a. von Psychiatern) in der ehemaligen Sowjetunion
ist dieser Heiligenschein ramponiert.
Betrug und Täuschung findet sich in den Top-Institutionen und Top-Journalen der Medizin (Stichwort: Ghost-Writing = maßgeschneiderte Marketing-Studien werden offiziell mit dem Namen eines "objektiven" UniForschers versehen, gegen Honorar natürlich), Erfindung ganzer Studien (z.B. hunderter Patienten), Datenmanipulation (z.B. Weglassen von Todesfällen). Wissenschaftsethik und Medizinethik kritisieren diese Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens (scientific misconduct).
Reformforderungen der medizinischen Forschung beziehen sich z.B. auf das ethische Überprüfen medizinischer Studien vor ihrer Durchführung, die Registrierung aller Studien vor ihrer Durchführung (damit sie nicht, wenn sie den Auftraggebern nicht passen, sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden), statistische Kontrollen (Fälscher tun sich schwer, Zahlen wirklich zufällig zu fabrizieren), Prüfprogramme zur Kontrolle visueller Manipulationen und von Plagiaten (ohne Open Access aller medizinischen Publikationen allerdings tw. eher zahnlos), Deklaration aller KontribuentInnen, von Interessenskonflikten ("conflicts of interest") von AutorInnen, GutachterInnern, HerausgeberInnen.
Doch dringen wissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt in den klinischen Alltag durch? Vieles, was in Arztpraxen und Krankenhäusern passiert, widerspricht medizinischen Forschungsresultaten. Ärzte sind immer noch Götter: Was Krankenschwestern beobachten, ist meist irrelevant. Diskussion und Kritik sind immer noch eher unerwünscht. Whistle-Blower (AufdeckerInnen) droht Entlassung bzw. beruflicher Ruin. Seltsame Privilegien (z.B. üppige Operationshonorare für Chefärzte, auch wenn sie zur Zeit der Operation auf den Bahamas urlauben), Informationsvorenthaltung vor PatientInnen und deren HausärztInnen, und das konsequente Leugnen jeder Schuld auf Anweisung der Haftpflichtversicherungen machen es weiterhin PatientInnen äußert schwer, bei Kunstfehlern bzw. Behandlungsfehlern Aufklärung und Entschädigung zu erhalten – ja auch nur eine ernsthafte Entschuldigung.
Was tun? Welchen Status haben Patientenanwälte? Was ist dran an den "Fehlermanagement-Systemen" für Krankenhäuser und deren vollmundiger Eigenwerbung? Wie beeinflusst manipulative Pharma-Werbung Ärzte und, in vielen Ländern verbotenerweise, die PatientInnen selbst? Was kann dagegen getan werden? Warum sind viele Patientenvereinigungen gekauft, eher Vorfeldorganisationen von Pharmaunternehmen als autonome Selbsthilfegruppen Betroffener? Wie können PatientInnenrechte gestärkt werden?
LVA.Nr.: 584.909 [307IDKWMKIV10]
Medien, Kultur und Kommunikation Interdisziplinär
Leitung: A.Univ.-Prof. Mag. Dr. Ingo Mörth,
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich, Prof. Dr. Andreas Roser
Vorlesung, 14tägig., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 14.03.2012
Termine: Mi. 17.15 - 20.30 Uhr
Raum: HS 9
Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach)
Details:
http://www.jku.at/kuwi/content/e100357/e100363/e113895/
LVA.Nr.: 237.120 [1EAPSI]
Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
Leitung: Dr. Jakob Kapeller
Intensivierungskurs, wöchentl., Std. 1, ECTS 3
Beginn: 09.03.2012
Termine: Fr. 10.15 - 17.00 Uhr
Raum: siehe KUSSS
Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (Wahlfach Gesellschafts- und Sozialpolitik);
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Aktuelle Themen der Sozialphilosophie: Gender Studies);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung);
WiWi Diplom neu (Sozialwissenschaftliches Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwissenschaftliches Ergänzungsfach lt. § 15, Abs. 9)
Details:
http://www.jakob-kapeller.org/images/WS_12/sozphilik_konzept_ss12.pdf
LVA.Nr.: 237.122 [1EAPSI]
Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie
Leitung: A.Univ.-Profin. Drin. Evelyn Schuster
Intensivierungskurs, wöchentl., Std. 1, ECTS 3
Beginn: 15.03.2012
Termine: Do. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: BA 9912
Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (Wahlfach Gesellschafts- und Sozialpolitik);
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Aktuelle Themen der Sozialphilosophie: Gender Studies);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung);
WiWi Diplom neu (Sozialwissenschaftliches Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwissenschaftliches Ergänzungsfach lt. § 15, Abs. 9)
Beschreibung:
In der LV geht es darum die philosophische Idee der Toleranz in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägen kennenzulernen und die Kontexte zu analysieren, die das jeweilige Verständnis von Toleranz geprägt haben. War das Verständnis von Toleranz ursprünglich vor allem auf die Erlaubnis von religiösen Überzeugungen und Lebensweisen durch die Herrschenden bezogen, so handelte es sich während der Aufklärungsepoche und später immer mehr um das Respektieren von politischen und kulturellen Ideen und Einstellungen der Anderen.
Im Durchgang durch die historischen Versionen der Toleranzidee ergeben sich verschiedene Fragen: Welcher Art sind Konflikte, die Toleranz verlangen? Wer toleriert bzw. wer oder was ist der Gegenstand der Toleranz? Welche Art von Gründen gibt es, um "das Andere" abzulehnen bzw. was sind die Gründe für Akzeptanz? Wie weit darf Toleranz gehen? Gibt es Grenzen für Toleranz und wo sind diese zu verorten?
In der LV sollen verschiedenen Positionen zur Frage der Toleranz in einer multikulturellen Welt anhand philosophischer Texte erarbeitet und diskutiert werden. Ziel der LV ist ein reflektiertes Verständnis vom Stellenwert der Toleranzidee, die das Ziel hat, Differenz ohne Destruktivität gelten zu lassen.
Erfordernisse:
Schriftliche Arbeiten (Reflexionen gelesener Texte) und einzelne sowie gemeinsame mündliche
Präsentation/Diskussion in der Gruppe.
Literatur:
Eine Liste mit ausgewählter Literatur wird bei der Vorbesprechung ausgegeben.
Postadresse: Altenberger Straße 69, 4040 Linz
Tel. +43 (0) 732 2468 DW 3680 | Fax DW 3699 | E-Mail philo(at)jku.at