DIE WELT ALS PERFORMATIVE HANDLUNG
Der herbeigeredete Krieg. Die inszenierte Bedrohung. Der den Sachverhalt des Vergnüglichen erst begründende Event: Ereignisse mit Worten herbeizuführen, gelingt nicht allein durch die perfekte Inszenierung des performativen Akts. Erst der Kontext - die Geschichte, die Kultur, die Machtinstitutionen, das Rechtssystem - auf den er sich bezieht, verleiht ihm die notwendige Autorität. Die Welt als Text und Bild weicht der Welt als Inszenierung.
Ausstellungseröffnung
Tone Fink
Einführung, Werner Wolf
Leiter des Museums der Wahrnehmung MUWA Graz, Kurator, Gastprofessor für Wahrnehmungslehre an der Kunstuniversität Linz
anschließend: after hour, Galerie 422
Empfang des Bürgermeisters von Gmunden, Heinz Köppl
Renald Deppe, Saxophon [Ronald Deppe]
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