JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ, NETZWERK FÜR FORSCHUNG, LEHRE UND PRAXIS

INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFTSTHEORIE

O. Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne | Tel. +43 (0) 732 2468 DW 7191  | FAX DW 7195

Lehrveranstaltungen
im Wintersemester 2011/12

Änderungen vorbehalten!
Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!

Kulturwissenschaften

Sozialwirtschaft

Soziologie

Wirtschaftspädagogik

Wirtschaftswissenschaften

Sonstige

Doktoratsstudium



LVA.Nr.: 237.125  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 12.10.2011
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 15

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

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LVA.Nr.: 237.132  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 03.10.2011
Termine: Mo. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 8

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

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LVA.Nr.: 237.150  [2SMPWS]

Philosophie und Wissenschaftstheorie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 12.10.2011
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: MT 226/1

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (=SE Seminar Wissenschaftsphilosophie der Sozialwissenschaften);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie)

Beschreibung:
In dieser LVA werden philosophische Fragen der Sozialwissenschaften behandelt. Dazu gehören unter anderem: empirische Wissenschaft und Philosophie; die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis, die Struktur sozialwissenschaftlicher Theorien; die Prüfung von Theorien; Erklären und Verstehen; die Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen.

Ziel des Faches:
Philosophische Probleme der Sozialwissenschaften werden auf fortgeschrittenem Niveau behandelt.

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LVA.Nr.: 237.160  [928MRSMMRMK10]

Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 11.10.2011
Termine: Di. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: BA 9909

Studienplan:
Sozialwirtschaft Master (Pflichtfach)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind philosophische und wissenschaftstheoretische Themen, die für die Sozialwissenschaften von besonderer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: Besonderheiten sozialwissenschaftlicher Gesetze und Theorien; Erklären und Verstehen menschlicher Handlungen; die Frage der Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte werden zum einen klassische philosophische Texte herangezogen, zum anderen werden Themen aus der aktuellen Fachdiskussion aufgegriffen.

Ziel des Faches:
Die philosophischen bzw. wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Sozialwissenschaften sollen erarbeitet und reflektiert werden. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse in Bezug auf ihren Erkenntniswert und ihre Anwendbarkeit kritisch zu beurteilen.

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LVA.Nr.: 237.126  [1ESPHILK]

Spezialthemen der Philosophie

Angewandte Ethik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 03.10.2011
Termine: Mo. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: HS 16

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (Pflicht- od. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
Wipäd (2. Abschnitt Wahlfach 8.g Wirtschaftsphilosophie);
Soziologie Diplom alt (=SE Spezialthemen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Sozialwirtschaft Master (Schwerpunkt Ökonomie und Philosophie)

Beschreibung:
Die angewandte Ethik, oder auch praktische Ethik, beschäftigt sich mit der Anwendung von moralischen Prinzipien der normativen Ethik auf konkrete moralische Konfliktfälle und Entscheidungen. Die ersten Veröffentlichungen zu diesem jungen Teilgebiet der Ethik gab es 1974 zur Medizinethik bzw. 1977 zur Bioethik. Seither hat sich die angewandte Ethik stürmisch entwickelt spielt heute eine entscheidende Rolle innerhalb der praktischen Philosophie.
Sie lässt sich grob in folgende Untergebiete einteilen:
Berufsethik
Bioethik
Feministische Ethik (= Ethik und Geschlechterdifferenz)
Genethik
Medienethik
Medizinethik
Ökologische Ethik (= Umweltethik)
Pädagogische Ethik
Politische Ethik
Psychologische Ethik
Rechtsethik
Sozialethik
Technikethik
Tierethik
Wirtschaftsethik
Wissenschaftsethik

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LVA.Nr.: 355.114  [LM2PFSEPHIL]

Philosophie der Mathematik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 2.6
Beginn: 05.10.2011
Termine: Mi. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: KG 712

Beschreibung:
Die Philosophie der Mathematik ist ein Bereich der theoretischen Philosophie, der anstrebt, Voraussetzungen, Gegenstand, Methode und Natur der Mathematik zu verstehen und zu erklären.

Ausgangspunkt
Systematisch grundlegend sind dabei Fragen nach

  1. der Seinsweise der mathematischen Objekte: Existieren diese "wirklich" und unabhängig von einer konkreten Verwendung, und wenn ja in welchem Sinne? Was heißt es überhaupt, sich auf ein mathematisches Objekt zu beziehen? Welchen Charakter haben mathematische Sätze? Welche Beziehungen bestehen zwischen Logik und Mathematik? - Es handelt sich hierbei um ontologische Fragen.
  2. dem Ursprung des mathematischen Wissens: Was ist Quelle und Wesen der mathematischen Wahrheit? Welches sind die Bedingungen der mathematischen Wissenschaft? Welches sind grundsätzlich ihre Forschungsmethoden? Welche Rolle spielt dabei die Natur des Menschen? - Dies sind epistemologische Fragen.
  3. dem Verhältnis von Mathematik und Realität: Welche Beziehung besteht zwischen der abstrakten Welt der Mathematik und dem materiellen Universum? Ist Mathematik in der Erfahrung verankert, und wenn ja, wie? Wie kommt es, dass Mathematik "auf die Gegenstände der Wirklichkeit so vortreffenlich passt" (Albert Einstein)? In welcher Weise erlangen Konzepte wie Zahl, Punkt, Unendlichkeit ihre über den innermathematischen Bereich hinaus reichende Bedeutung?
Ausgangspunkt ist fast durchgehend die Auffassung, dass mathematische Sätze apodiktisch gewiss, zeitlos und exakt sind und ihre Richtigkeit weder von empirischen Ergebnissen noch von persönlichen Ansichten abhängt. Aufgabe ist es, die Bedingungen der Möglichkeit solcher Erkenntnis zu ermitteln, wie auch diesen Ausgangspunkt zu hinterfragen.

Behandelt werden die Positionen des Realismus, Logizismus, Formalismus, Strukturalismus und Intuitionismus.

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LVA.Nr.: 237.144  [1EWISAK]

Wissenschaftliches Arbeiten

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 11.10.2011
Termine: Di. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: HS 16

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.

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LVA.Nr.: 237.145  [1EWISAK]

Wissenschaftliches Arbeiten

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 13.10.2011
Termine: Do. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 16

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.

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LVA.Nr.: 237.146  [1EWISAK]

Wissenschaftliches Arbeiten

Für (mäßig) Fortgeschrittene; Bachelor- und Diplomarbeits-KandidatInnen.

Leitung: Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.
NN

Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn:
Termine:
Raum:

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (Ergänzungsfach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.

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LVA.Nr.: 237.331  [3DOK]

Wissenschaftstheorie

für DissertantInnen

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Intensivierungskurs, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 09.11.2011
Termine: Mi. 18.00 - 21.00 Uhr
Raum: HS 8

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschafts­theorie, Wissenschafts­forschung, Wissenschafts­ethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen diskutiert.

Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.

Für DoktorandInnen, jedoch auch für DiplomandInnen und StudentInnen im 2. Studienabschnitt zugelassen

Literatur:

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LVA.Nr.: 237.332  [3DPHILS]

Doktoratsseminar Philosophie

für DissertantInnen

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14.10.2011
Termine: Fr. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: HT 177F

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
Details folgen

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LVA.Nr.: 237.333  [3DPHILKS]

Dissertationskolloquium Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Rainer Born
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

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LVA.Nr.: 237.109  [2EWPDP]

Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschafts­theorie

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Rainer Born
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 4
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Es ist in zahlreichen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen möglich, eine Diplomarbeit am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie zu verfassen. Auch im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

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LVA.Nr.: 237.100  [2EKMPSE]

Zentrale Themen der Kultur- und Medien­theorie/-philosophie

Norbert Elias: Zivilisations- und Figurationstheorie

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Std. 2, ECTS 4.5
Vorbespr: Fr. 14.10.2011, 13.45 - 15.15 Uhr, K 009D
Blocktermine n.V.

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Kultur- und Medientheorie);
Soziologie Master (Wahlfach Kultur- und Medientheorie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach oder Ergänzungsfach)

Auch für DissertantInnen geeignet

Beschreibung:
"Späte Barbaren" - so werden uns Norbert Elias zufolge nachkommende Generationen in ferner Zukunft nennen - sofern die Menschheit "die Gewalt unseres Zeitalters übersteht".

Norbert Elias, gelernter Philosoph, gibt wertvolle Impulse zu einer Kritik zeitgenössischer Sozialwissenschaften und Philosophie bzw. herkömmlicher Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie sowie zur Ausarbeitung realitätskongruenter Alternativen. Abgesehen von Pierre Bourdieu (er bezeichnet Elias als sein einziges Vorbild unter den zeitgenössischen Sozialwissenschaftlern) hat kaum ein Theoretiker die wechselseitige Verflochtenheit der Menschen, d.h. die Geschichtlichkeit und Gesellschaftlichkeit der Menschen und ihrer Wissensbestände (etwa ihrer Zeit- und Naturkonzeptionen), aber auch die körperliche Existenzweise der Menschen so ernst genommen wie Norbert Elias. Kaum ein Autor hat so konsequent wie Elias die Kritik verdinglichender Sprech- und Denkgewohnheiten betrieben, insbesondere des elementaren Verfahrens der Philosophie (und mancher kultur- bzw. sozialwissenschaftlicher Schulen) der "Reduktion beobachtbarer Prozesse in der Abfolge der Zeit auf etwas Zeitloses, Unbewegliches" - und hat ebenso konsequent Alternativen dazu entwickelt.

In der Zivilisationstheorie fokussiert Elias die Balancen zwischen Fremd- und Selbstzwängen, die "Verwandlung zwischenmenschlicher Fremdzwänge in einzelmenschliche Selbstzwänge", v.a im Kontext der Monopolisierung der Gewaltkontrollen, der Integrationsprozesse zu größeren Überlebenseinheiten. In der "klassischen" Version, beim "frühen" Elias in "Der Prozeß der Zivilisation" wurden diese Entwicklungsprozesse noch in der Einzahl gefasst. Im Laufe der (erst Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung in Gang gekommenen) Diskussion und Kritik, u.a. aufgrund des Vorwurfs des Eurozentrismus, hat sich Elias später auf (böswillige Kritiker könnten unterstellen: vor Kritik immunisierende) vorsichtigere Formulierungen zurückgezogen. Demnach sind stets Zivilisationsprozesse (im Plural) zu registrieren, welche die Richtung wechseln können (Zivilisierungs-, Dezivilisierungs- bzw. "Barbarisierungs-"schübe). Elias hat also später seine ursprünglich zumindest als unilinear missverstehbare Theorie flexibilisiert und überdies sein Modell durch das Konzept der "Informalisierung" (Cas Wouters) ergänzt.

In der Figurationstheorie untersuchte Elias (in Kritik des klassischen philosophischen Homo-Clausus-Modells im Singular) die wechselseitige Angewiesenheiten, Abhängigkeiten, Interdependenzen der "Menschen im Plural" und Wandlungen der Wir-Ich-Balance in Langzeitzeitbetrachtung. Die wechselseitige Verflechtung von Plänen vieler ergibt Ungeplantes (z. B.: Zivilisierungsprozesse), die beobachtbaren geschichtlichen Ereignisse sind ein Produkt beabsichtigter und unbeabsichtigter Handlungen bzw. Prozesse, welche in ihrer kumulativen Interaktion im Gesamt ungeplante Resultate zeitigen. Die beiden Studien "Die höfische Gesellschaft" und "Etablierte und Aussenseiter" können wohl als Klassiker der Figurationsanalyse gelten.

 

Literatur

Zum Gesamtwerk:
Mörth, Ingo/Fröhlich, Gerhard (Höbart, Werner/Pellosch, Michael Mitarb., 2002ff.): HyperEliasWorldCatalogueHTM. Eine umfassende, kontextorientierte und referentielle Bibliographie und Mediendokumentation seiner Werke und Äußerungen und Dokumentation der Sekundärliteratur / A comprehensive, contextual and referential bibliography and mediagraphy of his works and public statements. & Documentation of Secondary Literature OPEN ACCESS: http://HyperElias.jku.at (etliche Originaltexte im Volltext)

Pflichtlektüre:
Fröhlich, Gerhard (1991): "Inseln zuverlässigen Wissens im Ozean menschlichen Nichtwissens." Zur Theorie der Wissenschaften bei Norbert Elias, in: Helmut Kuzmics, Ingo Mörth (Hg.), Der unendliche Prozeß der Zivilisation, S. 95-111. Ffm./NY.: Campus Verlag, ISBN 3-593-34481-5 OPEN ACCESS: http://sammelpunkt.philo.at:8080/1597/

Fröhlich, Gerhard (2009): Norbert Elias, in: Fröhlich, Gerhard/Rehbein, Boike (Hg.): Bourdieu-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart: Metzler-Verlag, Reihe Philosophie, ISBN 978-3-476-02235-6, 36-43; Handbuch an UB und Institutsbibliothek mehrfach vorhanden, siehe auch KUSSS zur LV

Die Werke von Norbert Elias sind entweder als Einzelbände oder als Teil der Gesammelten Werke in der Institutsbibliothek Philosophie und Wissenschaftstheorie (Achtung, Übersiedlung am 24./25.10.2011 in die Altenberger Straße 50, EG http://www.iwp.jku.at/facts/location.html) vorhanden (Semsterapparat) und werden vorrangig an die ReferentInnen entlehnt.

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LVA.Nr.: 237.118  [2SWFSE]

Zentrale Themen der Wissenschafts­forschung

Rechtliche Behinderungen von Forschung und wissenschaftlicher Kommunikation im digitalen Zeitalter

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Std. 2, ECTS 4.5
Vorbespr: Fr. 14.10.2011, 15.30 - 17.00 Uhr, K 009D
Blocktermine n.V. (z.B. Do. abend oder Fr. nachm. oder Sa. ganztägig) legen wir bei der Vorbesprechung fest

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Wissenschafts­forschung);
Soziologie Master (Wahlfach Wissenschafts­forschung);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach oder Ergänzungsfach)

Auch für DissertantInnen geeignet

Beschreibung:
"Digitalisierte Wissenschaftskommunikation hätte viele Vorteile: Links zu zitierten Publikationen, die sofort überprüft werden können/Links zu Auswertungen bzw. Originaldaten/Links zu Korrekturen und Retractions (die in Papierversion großteils unbeachtet bleiben)/Anwendbarkeit von Suchmaschinen und Prüfprogrammen (Bildfälschungen, Plagiate)/Links von medialen Wissenschaftsreportagen zu den Originalstudien. Digitale Medienkompetenz vorausgesetzt, steigt die intersubjektive Überprüfbarkeit.

Doch unter restriktiven rechtlichen Bedingungen und Verwertungsmodellen verschlechtert die Umstellung von Papier auf Online die Informationssituation. Die digitalen Kontrollmöglichkeiten sind enorm. Britische Untersuchungen dokumentieren die Behinderungen von Lehrenden und Forschenden aufgrund des Copyrights: So darf eine Musiksoziologin ausgewählte Musikbeispiele nicht auf eine CD brennen, sondern muss während der Vorlesung alle Original-CDs einlegen und die richtigen Stellen finden. Die digitale Analyse von Musik ist nicht erlaubt. Kommerzielle Closed-Access-Dienste (Journale, Archive) gestatten ihre Nutzung nur unter massiven Restriktionen. Im Gegensatz zu früheren Papierversionen dürfen britische Bibliotheken Artikel aus den Online-Journalen nicht mehr NutzerInnen anderer Bibliotheken zugänglich machen. Das Archiv JSTOR verbietet, alle Artikel eines Themenheftes herunterzuladen. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat erfolgreich Bibliotheken verklagt, die CampusnutzerInnen und Fernleihverkehr digital mit Informationen versorgen wollten. In der juristischen Grauzone anzusiedeln sind Aktivitäten von PlagiatsjägerInnen (wenn sie plagiierende und plagiierte Werke ins Netz stellen), sondern vielfach auch kollegialer wissenschaftlicher Informationsaustausch (wenn AutorInnen über Listen ihre eigenen Aufsätze versenden, deren Rechte sie abgetreten haben).

Der wichtigste Vorteil von Open Access-Dokumenten ist die Freiheit ihrer Verwendung. OA-Dokumente sind rechtlich gegen Plagiat geschützt, sowie (wenn gewünscht) gegen kommerzielle Verwertung. OA-Dokumente dürfen aber weitergereicht, über Listen vervielfältigt, auf der eigenen Webseite gepostet werden etc." (1)

Mein Fazit: Konventionelle Digitalisierung behindert wissenschaftliche Kommunikation. Für digital gestützte wissenschaftliche Kommunikation sind daher Open Access bzw. zumindest grosszügige Ausnahmeregelungen von den restriktiven rechtlichen Bedingungen bzw. den üblichen Knebelverträgen für AutorInnen für Bildung und Wissenschaft unverzichtbar.

Akribische wirtschaftshistorische und wirtschaftsjuristische Studien zeigen aber, dass auch bereits in der Buchdruck-Ära restriktive Verwertungsrechte den Buchmarkt und die Wissenschaften in ihrer Entwicklung massiv behindert haben (Höffner 2009).

Wir möchten in diesem Seminar untersuchen, wie es zu Privilegien, Patenten, Ausschliesslichkeitsrechten kam, und mit welchen rechtlichen Hürden AutorInnen und ForscherInnen heutzutage rechnen (z.B. Kriminalisierung von Kritik im britischen Libel Law), welche Freiräume bieten die Urheberrechte im deutschen Sprachraum (wenn man sich weigert, Knebelverträge mit Verlagen zu unterzeichnen), welche Alternativen gibt es, und welche Initiativen setzen sich für ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht und für die Freiheit wissenschaftlicher Kritik ein?

(1) Abstracts meines Vortrags auf dem internationalen Kongress "Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit. Dritter gemeinsamer Kongress für Soziologie der DGS, ÖGS und SGS". Dreiländerkongress, Innsbruck, 29.09. bis 01.10.2011, SV Panel 14/III: Open Access in den Sozialwissenschaften - versäumte Gelegenheiten und Chancen, siehe
https://www.conftool.com/soziologie2011/index.php?page=browseSessions&print=head&form_session=53

 

Literatur/Links:
European Network for Copyright in support of Education and Science http://www.ences.eu/

Höffner, E. (2009): Geschichte und Wesen des Urheberrechts. München:Verlag Europäische Wirtschaft, 2 Bde.

Voigt, M. (2011): ENCES - Eine europäische Initiative zur Vertretung urheberrechtlicher Interessen von Wissenschaft und Bildung LIBREAS. Library Ideas # 18: Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation S. 62-65 Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100183902) http://edoc.hu-berlin.de/libreas/18/voigt-michaela-56/PDF/voigt.pdf

Weitere Literatur bei der Vorbesprechung, eigene Themen- und Literaturvorschläge der ReferentInnen sind willkommen.

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LVA.Nr.: 237.162  [928SSPASOPK10]

Sozialphilosophie

Leitung: A.Univ.-Profin. Drin. Evelyn Schuster

Vorlesung und Übung, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 13.10.2011
Termine: Do. 17.15 - 18.45 Uhr
Raum: BA 9912

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Master (Schwerpunkt Sozialphilosophie und philosophische Anthropologie)

Beschreibung:
Seit Rousseau besteht die zentrale Aufgabe der Sozialphilosophie in einer kritischen Analyse der Gesellschaft. Nicht mehr nach den Bedingungen einer richtigen, guten Gesellschaft wird gefragt, sondern nach den Bedingungen, die eine Verwirklichung humaner und gerechter Lebensformen verhindern. Insofern ist Sozialphilosophie in der Moderne primär Gesellschaftskritik.
Die LV versucht anhand der wichtigsten sozialphilosophischen Texte des 19. bis zum 21. Jahrhundert die kritische sozial­philo­sophische Fragestellung zu rekonstruieren und die jeweils verwendeten kritischen Methoden zu analysieren.

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LVA.Nr.: 237.121  [1EESPK]

Einführung in die Sozialphilosophie

Leitung: A.Univ.-Profin. Drin. Evelyn Schuster

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 13.10.2011
Termine: Do. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: BA 9911

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (Wahlfach Gesellschafts- und Sozialpolitik);
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Grundlagen der Sozialphilosophie);
Soziologie Diplom (Halbfach im 2. Studienabschnitt, äquivalent mit "Grundlagen der Sozial­philosophie");
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung);
WiWi Diplom neu (Sozialwiss. Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwiss. Modul lt. § 15, Abs. 9)

Beschreibung:
Der Kurs ist als Einführung in die grundlegenden Probleme der Sozialphilosophie gedacht. Er soll ein Verständnis für die Themen und die normative Weise der sozialphilosophischen Fragestellung ermöglichen. Unterschiede zur soziologischen Theorie und Gesellschaftstheorie sollen klar werden. Erstaunlich ist vielleicht, dass es zwar seit der Antike ein philosophisches Nachdenken über Gesellschaft gibt, aber keineswegs eine Philosophie der Gesellschaft. Was heute zur Gesellschaft zählt, war früher ein politisches oder auch moralisches Problem. Dennoch gibt es Fragestellungen, die in allen Epochen der Geschichte immer wieder kehren. Bestimmte Themen dagegen gibt die jeweilige Epoche vor, wie etwa das Thema der Freiheit oder der menschlichen Entfremdung.

Die Themen der Klassiker der Sozialphilosophie bis hin zur Gegenwart sollen als exemplarische Beispiele behandelt werden für eine zunehmende Ausdifferenzierung des philosophischen Denkens über Gesellschaft, Herrschaft und Gerechtigkeit.

Empfohlene Literatur für den Einstieg:
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LVA.Nr.: 237.122  [1EAPSI]

Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie

Leitung: Maga. Laura Kepplinger

Intensivierungskurs, Block, Std. 1, ECTS 3
Beginn: 07.10.2011
Termine: Fr. 10.15 - 17.00 Uhr
Raum: S2 052 (BA 9907) (siehe KUSSS!)

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (Wahlfach Gesellschafts- und Sozialpolitik);
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Aktuelle Themen der Sozialphilosophie: Gender Studies);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung);
WiWi Diplom neu (Sozialwissenschaftliches Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwissenschaftliches Ergänzungsfach lt. § 15, Abs. 9)

Details

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LVA.Nr.: 237.020  [307EMAPGTPS10]

Grundlegende Texte der Philosophie

Fest und Spiel

Leitung: Univ.-Doz. Mag. Dr. phil. s.a.p. Artur R. Boelderl

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 10.10.2011 (Vorbesprechung)
Termine: Mo. 17.15 - 20.30 Uhr
Raum: K 112A/P 215 (siehe KUSSS!)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Kernfach Philosophie)

Beschreibung:
Nur wo die Sprache feiert (Wittgenstein) und der Mensch spielt, ist er ganz Mensch (Schiller). Fest und Spiel bilden Kontrapunkte zum Alltag und damit zur Welt der Arbeit, die zwar einerseits notwendige Voraussetzung der Erhaltung menschlichen Lebens ist, andererseits aber den Menschen als solchen zunehmend verdinglicht. In der bürgerlich-industrialisierten "Gesellschaft der Dinge" (Georges Bataille) ist die Bedeutung des Festes, das alle dinglichen wie sozialen Grenzen auflöst, abhanden gekommen - in der alle Lebensäußerungen einbegreifenden Ausrichtung des Lebens auf die Arbeit und damit auf Produktion und Effektivität ist der Sinn für Sinnlosigkeit, wie er in der verschwenderischen Gestalt des Festes und im zwar regelgeleiteten, doch ökonomisch nutzlosen Spiel zelebriert wird, verlorengegangen. Der Frage, wie einer solchen Zeitdiagnose zu begegnen sei, widmet sich das textnah angelegte Seminar unter zwei Aspekten: 1) einer kleinen Kulturgeschichte von Fest und Spiel sowie 2) einer philosophischen Analyse ihres anthropologischen Stellenwerts.

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