Interview

WIE MICHEL SERRES LESEN, OHNE ZU VERZWEIFELN?

Anlässlich des Todes des Philosophen Michel Serres beantwortet Gerhard Fröhlich in der Ausgabe #123 der Versorgerin einige Fragen zu seinem persönlichen Zugang zu Michel Serres und gibt Empfehlungen im Umgang mit dessen Texten.


Symposion 2019

"HÖHER! SCHNELLER! WEITER! - Sport in Gesellschaft, Sport und/als Politik"

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Do. 09. 05. und Fr. 10. 05. 2019, an der Johannes Kepler Universität

Winston Churchills Maxime „No Sports!“ ist als individuelle Entscheidung durchaus zu respektieren - Sport als gesellschaftspolitisches Feld zu ignorieren, dagegen wenig ratsam: Nicht nur ist Sport kulturelle Betätigung und Freizeitgestaltung von Millionen Menschen, veritabler Wirtschaftsfaktor und Bestandteil militärischen Drills – der in ihm enthaltene Leistungs- und Konkurrenzgedanke lässt sich generell als paradigmatisch für eine Gesellschaft sehen.

Obwohl in den Sportwissenschaften vereinzelt ein Bewusstsein für die gesellschaftpolitische Dimension von Sport entsteht, ist es umso wichtiger, nicht nur möglichst viele gesellschafts- und kulturwissenschaftliche Fachdisziplinen in die Diskussion darüber einzubinden, sondern auch zivilgesellschaftliche AkteureInnen, SportfunktionärInnen und nicht zuletzt die SportlerInnen selbst.

Zum Symposion


Stellungnahme

Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie (ÖGP) zum Ethikunterricht


PHILOSOPHINNENCAFE

apl. Prof. Dr. Andreas Roser, Universität Passau / BrucknerUni Linz: "Mit Händen und Füßen sprechen"

Do., 23.11. 2017, 17 Uhr s.t. (=pktl.) JKU Campus, Raum HT 177F Keplergebäude, Hinterer Hörsaaltrakt, Stiege F)

Dass Sprechen ein Handeln sei, ist eine zentrale These der Sprechakttheorie. Was aber bedeutet „sprechen“? Auch das Malen oder Tanzen ist eine sprachliche Mitteilungsform, wenn auch keine verbale. Macht es nicht einen erheblichen Unterschied, ob wir mit den Füßen abstimmen und z.B. einen Raum verlassen oder ob wir verbal Protest einlegen? Natürlich könnte, was einer mit Worten sagt, dasselbe bedeuten wie das, was andere mit Händen und Füßen mitteilen (z.B. im Tanz). Das Reden über „dieselbe Bedeutung“ scheint zu verschleiern, dass nichtverbale Mitteilungen anders funktionieren als Wörter unter Wörtern. Ist Körperkommunikation ein Fall der verlängerten Verbalkommunikation? Wie funktioniert die Verbindung zwischen Wörtern, Händen und Füßen? Wie sind Mitteilungen in unterschiedlichen Medien synchronisiert?

Veranstalter: Kulturinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz, FreundInnen Zeitgenössischer Dichtung