JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ, NETZWERK FÜR FORSCHUNG, LEHRE UND PRAXIS

INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFTSTHEORIE



Aktuelles, Öffnungszeiten und Sprechstunden: siehe Schwarzes Brett

Kommentiertes Lehrveranstaltungsverzeichnis für das Wintersemester 2018/19

Anrechnung (SS 2010) von Lehrveranstaltungen in Philosophie und Wissenschaftstheorie



UNI-LINKS und EINIGE LINKS FÜR DEN ALLTAG:

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Kommentiertes Lehrveranstaltungsverzeichnis
WS 2018/19

Änderungen vorbehalten!


Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!


Dies ist keine vollständige Liste aller Lehrveranstaltungen unseres Instituts. Diese finden Sie unter KUSSS LVAs Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie


Kulturwissenschaften

Lehramt

Sozialwirtschaft

Soziologie

Wirtschaftspädagogik

Wirtschaftswissenschaften

Diplomandenseminar

Doktoratsstudium

Diverse



LVA.Nr.: 237.145 [572WAGSWISK15]

Wissenschaftliches Arbeiten

Leitung: Dr.in Terje Tüür-Fröhlich
Claus Harringer, BA. MA.

Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 02.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (§ 12 Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 4 Abs.5 Ergänzungs­fach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)


Beschreibung:

Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.


Erfordernisse:

Absolvierung aller Tests und Gruppenarbeiten inkl. Präsentation

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LVA.Nr.: 237.100 [505KUMEZENS15]

Zentrale Themen der Kultur- und Medientheorie/-philosophie

Leitung: Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Seminar, 14-tägig, Std. 2, ECTS 4.5
Beginn: 02.10.2018
Raum und Termine

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach - Modul "Medien, Kultur und Kommunikation - Vertiefung" - BAC-Arbeit kann hier verfasst werden!);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach - Modul "Kultur- und Medientheorie/-philosophie für KulturwissenschafterInnen");
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden. Auch für DissertantInnen geeignet.


Beschreibung:
Nähere Infos beim ersten Termin.

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LVA.Nr.: 237.118 [505WIFOZENS15]

Zentrale Themen der Wissenschafts­forschung

Medizin-Kritik: Medizinische Forschung und Alltagspraxis auf dem Prüfstand

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Gerhard Fröhlich
Claus Harringer, BA. MA.

Seminar, 14-Tägig, Std. 2, ECTS 4.5
Beginn: 11.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Wissenschafts­forschung);
Soziologie Master (Wahlfach Wissenschafts­forschung);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach oder Ergänzungsfach)
Master Humanmedizin (Freie Studienleistungen, 10 ECTS)

Auch für DissertantInnen geeignet

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden.


Beschreibung:

Lange galten Ärzte als "Götter in Weiß" als sakrosankt. Spätestens seit den unethischen Machenschaften von Medizinern im Dritten Reich (Stichwort KZ-Menschenversuche) und (v.a. von Psychiatern) in der ehemaligen Sowjetunion ist dieser Heiligen­schein ramponiert.

Betrug und Täuschung findet sich in den Top-Institutionen und Top-Journalen der Medizin (Stichwort: Ghost-Writing = maßgeschneiderte Marketing-Studien werden offiziell mit dem Namen eines "objektiven" UniForschers versehen, gegen Honorar natürlich), Erfindung ganzer Studien (z.B. hunderter Patienten), Datenmanipulation (z.B. Weglassen von Todesfällen). Wissenschaftsethik und Medizinethik kritisieren diese Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens (scientific misconduct).

Reformforderungen der medizinischen Forschung beziehen sich z.B. auf das ethische Überprüfen medizinischer Studien vor ihrer Durchführung, die Registrierung aller Studien vor ihrer Durchführung (damit sie nicht, wenn sie den Auftraggebern nicht passen, sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden), statistische Kontrollen (Fälscher tun sich schwer, Zahlen wirklich zufällig zu fabrizieren), Prüfprogramme zur Kontrolle visueller Manipulationen und von Plagiaten (ohne Open Access aller medizinischen Publikationen allerdings tw. eher zahnlos), Deklaration aller KontribuentInnen, von Interessenskonflikten ("conflicts of interest") von AutorInnen, GutachterInnern, HerausgeberInnen.

Doch dringen wissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt in den klinischen Alltag durch? Vieles, was in Arzt­praxen und Kranken­häusern passiert, widerspricht medizinischen Forschungsresultaten. Ärzte sind immer noch Götter: Was Kranken­schwestern beobachten, ist meist irrelevant. Diskussion und Kritik sind immer noch eher unerwünscht. Whistle-Blower (AufdeckerInnen) droht Entlassung bzw. beruflicher Ruin. Seltsame Privilegien (z.B. üppige Operationshonorare für Chefärzte, auch wenn sie zur Zeit der Operation auf den Bahamas urlauben), Informationsvorenthaltung vor PatientInnen und deren HausärztInnen, und das konsequente Leugnen jeder Schuld auf Anweisung der Haftpflichtversicherungen machen es weiterhin PatientInnen äußert schwer, bei Kunstfehlern bzw. Behandlungsfehlern Aufklärung und Entschädigung zu erhalten - ja auch nur eine ernsthafte Entschuldigung.

Was tun? Welchen Status haben Patientenanwälte? Was ist dran an den "Fehlermanagement-Systemen" für Krankenhäuser und deren vollmundiger Eigenwerbung? Wie beeinflusst manipulative Pharma-Werbung Ärzte und, in vielen Ländern verbotenerweise, die PatientInnen selbst? Was kann dagegen getan werden? Warum sind viele Patientenvereinigungen gekauft, eher Vorfeldorganisationen von Pharmaunternehmen als autonome Selbsthilfegruppen Betroffener? Wie können PatientInnenrechte gestärkt werden? Ist evidenz-basierte Medizin wirklich DIE Lösung der Probleme?

Literatur:

  • Borck,C.; Medizinphilosophie zur Einführung; Junius Verlag GmbH; 2016.
  • Bunge, M.; Medical Philosophy. Conceptual Issues in Medicine; World Scientific Publishing Co.; 2013.
  • Deppert, W.; Wissenschaftstheorien in der Medizin; De Gruyter; 1992.
  • Eckart, W.; Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin; Springer; 2017.
  • Fleck, L.; Denkstile und Tatsachen. Gesammelte Schriften und Zeugnisse; Suhrkamp; 2011.
  • Fleck, L.; Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache. Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv; Suhrkamp; 1980.
  • Howick, J.; The Philosophy of Evidence-Based Medicine; Wiley-Blackwell; 2011.
  • Ringkamp, D./Wittwer, H. (Hg.); Was ist Medizin? Der Begriff der Medizin und seine ethischen Implikationen; Verlag Karl Alber; 2018.
  • Rossboth, D. et al. (Hg.); Einführung in Evidence Based Medicine; Facultas; 2007.
  • Sismondo, S.; Ghost-Managed Medicine. Big Pharma's Invisible Hands; Mattering Press; 2018.
  • Schulz, S. et al.; Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin; Suhrkamp; 2006.
  • Smith, R; The trouble with medical journals; Royal Society of Medicine Pr.; 2007.
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LVA.Nr.: 237.515 [425LOTHWTHV16]

Wissenschaftstheorie

Leitung: Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Emeritus Dr. Volker Gadenne

Vorlesung, Wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 09. 10. 2018
Raum und Termine

Studienpläne:
Bachelorstudium Lehramt UF Psychologie und Philosophie

Beschreibung:
Nähere Infos beim ersten Termin.

Nachklausur findet Ende Februar statt!

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LVA.Nr.: 237.331 [300WIFOTHEU15]

Wissenschaftstheorie

für DissertantInnen

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Gerhard Fröhlich
Emeritus Dr. Volker Gadenne
Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Intensivierungskurs, Wöchentlich, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14. 11. 2018
Raum und Termine

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftsethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen diskutiert.

Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.

Literatur:

  • Becker, Howard S. (1994) Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt
  • Biagioli, M. (Ed., 1999): The Science Studies Reader. New York & London
  • Chalmers, A. (1986): Wege der Wissenschaft. Berlin
  • Cummings, L. L. / Frost, P. J. (Ed., 1995): Publishing in the Organizational Sciences. London
  • Felt, U. et al. (Eds., 1995): Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt / New York
  • Fröhlich, G. (2003): Der soziale und öffentliche Charakter der wissenschaftlichen Methoden. Linz
  • Musgrave, A. (1993): Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus. Tübingen

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LVA.Nr.: 237.109 [2EWPDP]

Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschafts­theorie

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Dr.in Terje Tüür-Fröhlich
Dr.in Brigitte Buchhammer
Dr. Othmar Lehner

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 4
Zeit und Raum: nach Vereinbarung

Es ist in zahlreichen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen möglich, eine Diplomarbeit am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie zu verfassen.

Nähere Details auf Anfrage bei den Lehrenden.

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LVA.Nr.: 237.333 [525DPHIKOLS15]

Dissertationskolloquium Philosophie

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Gerhard Fröhlich
A.Univ.-Prof. i.R. Dr.in Evelyn Schuster
A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Ingo Mörth

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Vereinbarung

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

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LVA.Nr.: 237.332 [525GEKUPHIS15]

Doktoratsseminar Philosophie

für DissertantInnen

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Vereinbarung

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser LVA werden auf fortgeschrittenem Niveau Themen aus Philosophie, Wissenschaftstheorie oder Wissenschaftsforschung behandelt, die einen Bezug einerseits zu den Forschungen am Institut, andererseits zu den Dissertationen der Studierenden haben.

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LVA.Nr.: 237.020 [307EMAPGTPS10]

Grundlegende Texte der Philosophie

Wissen, Gewissen und künstliche Intelligenz

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Dr. Othmar Lehner

Seminar, wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 15. 10. 2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Kernfach Philosophie)
In den Studienrichtungen Soziologie, Sozialwirtschaft, Wipäd u. WiWi Bachelor ist das SE "Grundlegende Texte der Philosophie" für den KS "Spezialthemen der Philosophie" anrechenbar.

Beschreibung:

Das Seminar soll zur selbstständigen, reflektierten Auseinandersetzung mit philosophischen Texten und Positionen befähigen.

Kriterien für die erfolgreiche Absolvierung dieses SE: Abgabe von einem Protokoll und einem Referat.

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LVA.Nr.: 237.510 [425LOTHLOGK16]

Logik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Übung mit Vorlesung, wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 10.10.2018
Raum und Termine

Studienpläne:
Bachelor Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) PP B 2.1

Beschreibung:
Nähere Infos beim ersten Termin.

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LVA.Nr.: 237.512 [425LOTHLOGK16]

Logik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Übung mit Vorlesung, wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 09.10.2018
Raum und Termine

Studienpläne:
Bachelor Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) PP B 2.1

Beschreibung:
Diese LVA wird bei Bedarf abgehalten. Termine & Raum werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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LVA.Nr.: 237.001 [425GEPHGP1V16]

Geschichte der Philosophie I

Antike und Mittelalter

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Vorlesung, wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 10. 10. 2018
Raum und Termine (KUSSS)

Beschreibung:

Nähere Infos beim ersten Termin.

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LVA.Nr.: 237.132 [572WSPHGRUK15]

Grundlagen der Philosophie

MUSSS Open Content

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Mag.a Sandra Schachl

Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissenschaftstheorie)
weitere Anrechnungsinformationen (Stand SS 2010)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

MUSSS Open Content ist kostenlos. Es ist möglich sich ohne Besuch der Präsenz-LVA im Selbststudium auf die Prüfung vorzubereiten. Vertonte Hörsaalfolien vorhanden. Nachklausur findet Ende Februar statt!

Literatur:

  • Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
    Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
    Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
    Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Einen überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie

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LVA.Nr.: 237.126 [572WSPHSPEK15]

Spezialthemen der Philosophie

Angewandte Ethik

MUSSS Open Content

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Mag.a Sandra Schachl

Kurs, Wöchentlich, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Soziologie Diplom alt (=SE Spezialthemen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissenschaftstheorie)
In den Studienrichtungen Soziologie, Sozialwirtschaft, Wipäd u. WiWi Bachelor ist das SE "Grundlegende Texte der Philosophie" für den KS "Spezialthemen der Philosophie" anrechenbar.

Beschreibung:
Die angewandte Ethik, oder auch praktische Ethik, beschäftigt sich mit der Anwendung von moralischen Prinzipien der normativen Ethik auf konkrete moralische Konfliktfälle und Entscheidungen. Die ersten Veröffentlichungen zu diesem jungen Teilgebiet der Ethik gab es 1974 zur Medizinethik bzw. 1977 zur Bioethik. Seither hat sich die angewandte Ethik stürmisch entwickelt spielt heute eine entscheidende Rolle innerhalb der praktischen Philosophie.

Sie lässt sich grob in folgende Untergebiete einteilen:
Berufsethik
Bioethik
Feministische Ethik (= Ethik und Geschlechterdifferenz)
Genethik
Medienethik
Medizinethik
Ökologische Ethik (= Umweltethik)
Pädagogische Ethik
Politische Ethik
Psychologische Ethik
Rechtsethik
Sozialethik
Technikethik
Tierethik
Wirtschaftsethik
Wissenschaftsethik

Vorbesprechung findet am 8. 10. 2018 gemeinsam mit der LVA Grundlagen der Philosophie statt. Kriterien für die positive Absolvierung der LVA: Abgabe von zwei Hausübungen + Referat oder Klausur.

MUSSS Open Content ist kostenlos. Nachklausur findet Ende Februar statt!

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LVA.Nr.: 237.160 [928MRSMMRMK10]

Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden

Leitung: A.Univ.-Prof. i.R. Dr. Gerhard Fröhlich
Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Kurs, 14tägig, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 10.10.2018
Raum und Termine

Studienplan:
Sozialwirtschaft Master (4 Pflichtfächer)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind philosophische und wissenschaftstheoretische Themen, die für die Sozialwissenschaften von besonderer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: Besonderheiten sozialwissenschaftlicher Gesetze und Theorien; Erklären und Verstehen menschlicher Handlungen; die Frage der Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte werden zum einen klassische philosophische Texte herangezogen, zum anderen werden Themen aus der aktuellen Fachdiskussion aufgegriffen.

Ziel des Faches:
Die philosophischen bzw. wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Sozialwissenschaften sollen erarbeitet und reflektiert werden. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse in Bezug auf ihren Erkenntnniswert und ihre Anwendbarkeit kritisch zu beurteilen.

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LVA.Nr.: 237.002 [300WIFOEUGU17]

Ethik und Gesellschaft

Leitung: Prof. Dr. Andreas Roser

Kurs, 14-tägig, Std. 1, ECTS 2
Beginn: 08.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
Doktoratsstudium Sozial- und Wirtschaftswissenschaften;
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:

Ethik ist eine Wissenschaft und nicht nur eine Sammlung historischer Lehrinhalte oder beliebiger Theoriepositionen.
Ziel der Vorlesung ist es, Entwicklungslinien der Ethik an ausgewählten Beispielen aufzuzeigen und unterschiedliche Theorien der Ethik systematisch zu vergleichen.

Aus dem Inhalt der Vorlesung:

  • Das Gute als therapeutisches Gespräch (Sokrates)
  • Das Gute als glückliches Leben in der Gemeinschaft (Aristoteles)
  • Das Gute als Seelenfriede in der Gemeinschaft (Stoiker, Epikureer)
  • Das Gute als Technik der Machtausübung (Machiavelli)
  • Das Gute als Naturzustand und Gesellschaftsvertrag (Rousseau)
  • Das Gute als universelle Norm der Weltbürger (Kant)
  • Das Gute als gelungene Kommunikation (Habermas)


Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht erforderlich. Der regelmäßige Besuch der Vorlesungen wird dringend empfohlen, weil die den Teilnehmer/innen zu Verfügung gestellten Materialien die Inhalte der Vorlesung nur grob gliedern, nicht aber ersetzen.

Klausur:
Die Computer-Klausur wird offene und geschlossene Fragen enthalten.

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LVA.Nr.: 237.125 [572WSPHGRUK15]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: Prof. Dr. Andreas Roser
Claus Harringer, BA. MA.

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 01.10.2018
Raum und Termine (KUSSS)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studien­leistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:

Was sind und wie entstehen philosophische Probleme? Die VL skizziert Grundfragen der Philosophie an ausgewählten Beispielen: Was ist ein gutes Leben? Wer bestimmt, was zu tun ist? Was unterscheidet Philosophie und Religion? Wie funktioniert vernünftige Kommunikation? Wie entwickeln sich Wissenschaften? Was können wir überhaupt von der Welt wissen? Können Menschen freie Entscheidungen treffen? Was wäre anders, wenn Maschinen philosophieren könnten? Die Vorlesung bietet ferner eine allgemeine Einführung in die Grundlagen der Erkenntnistheorie, der Ontologie, der Ethik, Ästhetik und der Sprachphilosophie.

Literatur:

  • Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Kunzmann, Peter / Burkard, Franz-Peter / Wiedmann, Franz / Weiß, Axel (Illustrator): dtv Atlas Philosophie, dtv Verlagsgesellschaft 2011.
  • George, Alexander: Was ist das Gegenteil von einem Löwen?: Philosophen von heute beantworten außergewöhnliche Fragen, Heyne Verlag 2007.
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